Red Pulse in Berlin 2009 (ohne Bikes)

Red Pulse zu Besuch in Berlin

Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Willsch vom Wahlkreis Rheingau-Taunus-Limburg begaben sich ehrenamtliche Vereinsmitglieder des Moutainbike-Vereins „Red Pulse“ in der letzten Oktoberwoche in die Bundeshauptstadt. Im Rahmen des 11. Rheingauer-Moutainbike-Marathons im August hatte Herr Willsch besonders aktive Helfer dieses für die Region wichtigen sportlichen Großereignisses nach Berlin gebeten. Der erste Tag war Anreisetag und man verbrachte den Abend im Europa-Center. Der folgende Tag war für eine Stadtrundfahrt mit dem Bus vorgesehen, wo verschiedene Ziele angesteuert und bestaunt wurden. Nach einem guten Mittagessen zur Stärkung ging es nach einigen Sehenswürdigkeiten, die im Bus durch eine hervorragende  Reiseleitung entsprechend kommentiert wurden, zur Gedenkstätte „Hohenschönhausen“, der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Dort führte die Zeitzeugin Edda Schönherz die Gruppe durch den großen Gebäudekomplex, der weitgehend in seinem damaligen Zustand gelassen wurde und berichtete der aufmerksamen Gruppe von den schrecklichen Menschenrechtsverletzungen der Zeit im geteilten Deutschland durch die Staatssicherheit. Nach dem Abendessen im Umspannwerk Ost fand der Tag einen gelungenen Abschluss im Sony-Center. Am nächsten Ta ging es schon um 8 Uhr morgens los, um das umfangreiche Tagesprogramm zeitlich hinzubekommen. Zuerst wurde das Ministerium Wirtschaft und Technologie in Augenschein genommen, wo ein Referent für Öffentlichkeitsarbeit interessante Einblicke in die Arbeit dieser Behörde gab. Direkt im Anschluss ging es zum Deutschen Bundestag im historischen Reichstagsgebäude mit Besichtigung des Plenarsaals und der weltbekannten Glaskuppel. Ein Mitarbeiter des Bundestagsbüros von Herrn Willsch berichtete der Gruppe über die Arbeit eines Abgeordneten, der an ca. 23 Sitzungswochen in Berlin präsent sein muss, während er die andere Zeit in seinem Wahlkreis arbeitet. Ein gemeinsames Mittagessen im Bundestags-Pavillon stand als nächstes auf dem Programm, um anschließend  im Rahmen einer Führung in der „Stauffenberg-Gedenkstätte Deutscher Widerstand“ sehr interessante Informationen über die vielen Widerstandskämpfer gegen das Nazi-Regime zu erhalten. Der 2. (und letzte) offizielle Besichtigungstag  wurde durch einen Halt an dem Berliner Holocaust-Mahnmal abgerundet, wo die 2711 Beton-Stelen bestaunt werden konnten. Anschließend gab es noch Gelegenheit, auf eigene Faust den Potsdamer Platz oder das Brandenburger Tor zu erkunden, bevor im Restaurant „Alte Pumpe“ der Tag mit einem Abendessen seinen Abschluss fand. Während der Rest der Gruppe am folgenden Morgen mit dem Bus wieder in die Heimat fuhr, gab es für die Red-Pulser noch einen Tag Zeit, um weitere Highlights der Metropole zu besichtigen. Obligatorisch war das Gruppenfoto vor dem Brandenburger Tor, und ein Besuch der über 200 Meter hohen Aussichtsplattform des Berliner Funkturms gab einen herrlichen Blick bei strahlendem Sonnenschein über die gesamte Stadt. Zum Mittagessen wurde der Kurfürstendamm ins Visier genommen, wo eine leckere Berliner Currywurst auf dem Speiseplan stand. Nach einem weiteren Abstecher ins Sony-Center ging dann auch für die Red-Pulser eine höchst interessante Berlin-Reise zu Ende, wofür Sie nochmals herzlich Herrn Willsch dankten, der dieses ermöglicht hatte.