Pfälzer Wald Vereinstour Red Pulse 2008 - Fotoalbum
Red Pulse in der Pfalz
Trockenes sonniges Wetter, nicht zu heiß nicht zu kalt: Auf optimale Voraussetzungen für eine Mountainbike-Tour durch den Pfälzer Wald trafen die Red Pulse Biker am 3. Wochenende im August 08. Als Ausgangsort hatte Jugendleiter Uwe Trump das Naturfreundehaus in Neustadt gewählt. Inmitten des Waldes gelegen konnten die knapp 20 Mitglieder des Rheingauer Mountainbike Clubs Red Pulse e.V. von dort aus herrliche Bike-Routen „erfahren“. Die bunt gemischte Gruppe zwischen 9 und 72! Jahren erkundete die Region, die man auch wegen der klimatischen Lage das „Toskana Deutschlands“ nennt. Vorbei an Pfalzblick und dem „Paradiesgarten“ staunten die Red Pulse Kids nicht schlecht, als sie das erste Mal ein Waldklassenzimmer sahen, indem die umliegenden Grundschulen je 4 Wochen im Jahr unterrichtet werden.
Über schmale Pfade, sogenannte Singletrails und breite Waldwege fuhren die Rheingauer vorbei an bekannten Aussichtspunkten, wie der Michaelskapelle, Odinstal, dem Schloß Wachenheim bis zum "Weißen Stein", beinahe nur bergan. Die Bergfahrrad-Fahrer bekamen nun langsam Hunger und Durst. Der wurde am „Lampertzkreuz“ gestillt, wo Mountainbiker und Wanderer auf eine sehr harmonische Weise miteinander auskommen, so wie man es sich auch gerne im Rheingau wünscht. Nach rund 50km und etwa 920 Höhenmetern gab es zurück im Naturfreundehaus eine deftige Mahlzeit, und dies alles zu sehr familienfreundlichen Preisen.(Echt!)

Währenddessen hatten die Kinder großen Spaß daran ihre Sprungqualitäten im Bike-Park, der ganz in der Nähe lag, zu testen. Eine eigens für Mountainbiker angelegte Dirtline erforderte Geschick und Mut von den Jüngsten. Auch so manch „alter Hase“ wagte sich über die Rampen zu springen.
Pfalztouren-Führer Ralf Lott übernahm am darauffolgenden Tag die Leitung der Gruppe. Vom Johanniskreuz, das den Motorradfahrern sicherlich ein Begriff sein dürfte, radelten die Red-Pulser die nächsten 8 Stunden fast ausschließlich auf anspruchsvollen Singletrails mit Wurzelpassagen, Up-und Downhills die das Mountainbike bis zur Grenze belasteten. Über den Hansenberg, Richtung Sägmühle ließen die Biker das „Tal der Liebe“ ausnahmsweise einmal achtlos liegen (wie ungeil :-) um zum „Humbergturm“ zu kommen. Dort kann man weit über Kaiserslautern blicken und die Größe des Fritz-Walter-Stadions bewundern. Nach ca. 40 km Länge und 780 Höhenmetern erreichten die Fahrer wieder den Ausgangsort um sich dort für die Heimreise, allerdings mit dem PKW, in den Rheingau zu stärken.

Sehr positiv bemerkten die Rheingauer Mountainbiker die herzliche Gastfreundschaft und die Offenheit von Seiten der Wanderer und der Gastronomie. Längst wurde hier erkannt, dass das Mountainbike eine neue umweltschonende Art der Natur-Erkundung ist, die zusätzlich den heimischen Tourismus neben den Wanderern fördert.