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Nach einer langen Anfahrt mit Großraum-PKW trafen die 6 Red-Pulser spät in der Nacht im österreichischen Reith im Alpbachtal ein. Schon früh am nächsten Morgen führte die erste Tour vom Ausgangspunkt auf die „Holzalm“, von dort dann auf das „Höseljoch“ auf 1600 Höhenmeter. Nächster Punkt war der „Zotterhof“, wo Mittagspause angesagt war. Anschließend begaben sich die Biker aus dem Rheingau über den schönen Ort Alpbach auf eine ca. 3 km lange, offizielle Freeridestrecke, die die Herzen höher schlagen ließ und mit einigen technischen Anforderungen gespickt war. Wegen schon fortgeschrittener Uhrzeit ging es per Gondel hoch auf 1850 Meter Höhe zum „Wiedersberger Horn“, von dort aus noch höher zum „Gmahkopf“ auf 1950 hm. Die Strapazen wurden anschließend durch eine herrliche, 3 km lange Abfahrt auf Singletrails Richtung „Loderstein“ belohnt, die weiteren Stationen waren „Hechenblaikner Alm“ und „Kerschbaumer Sattel“. Eine abschließende rasante Abfahrt auf breiteren Forstwegen führt zurück nach Reith auf 680 hm. Die Bilanz des Tages: 1500 Höhenmeter, maximale Höhe 2000 hm unterhalb vom „Wiedersberger Horn“, 44,50 km bei einer Fahrtzeit von knapp 4 Stunden.
Der zweite Tag führte vom Ausgangspunkt nach Hygna, dann Richtung „Kolberhof“ nach Inneralpbach auf 1.200 hm. Von dort aus führte die Tour durch den „Luegergraben“ zur „Steinbergalm“ auf 1.712 hm , wo eine zünftige „Brettljause“ abgehalten wurde. Um danach auf das „Steinbergjoch“, dem höchsten Punkt des Tages, zu gelangen, mussten die Mountainbikes etwa eine halbe Stunde lang geschultert werden, um die 200 Höhenmeter auf steilen Wanderwegen zu bewältigen. In rasanter Abfahrt auf technisch anspruchsvollen Single-Trails gelangten die „Red-Pulser“ in den Märzengrund, dann weiter vorbei an malerischen Wasserfällen und sattgrünen Almwiesen nach Stumm im Zillertal. Entlang der Ziller ging es dann wieder hoch auf 1.300 hm. vorbei am „Steinerhof“ Richtung „Kerschbaumer Sattel“, darauf folgte ein spektakulärer Downhill zum Ausgangspunkt der Tour, Reith im Alpbachtal. Wie auch tags zuvor erfrischten sich die Rheingauer bei einem Bad im tollen Naturbadese, mitten in Reith. Am 2. Tag wurden insgesamt 56 km in einer Zeit von 4:36 zurück gelegt, 2250 Höhenmeter insgesamt führten unter anderem auf das Steinbergjoch, den höchsten Punkt des Tages auf 1904 Metern Höhe.
Ziel der 3. Tagestour war am nächsten Morgen das nahe gelegene Karwendelgebirge auf der anderen Seite der Inn, der Ausgangspunkt des Tages war der Ort Stanz auf 570 Metern Höhe. Zunächst auf sehr steilen Forstwegen mit teilweise über 25 % Steigung wurden die ersten 250 hm absolviert. Ziel war zunächst die „Stallenhütte“ auf 1312 hm., wo sich mit reichlich Cola und Spezi für den weiteren Anstieg gestärkt wurde. Auf grobem Schotter pedalierten die Red-Pulser zur „Larsenjochhütte“ auf 1.980 hm., wo Mittagspause vorgesehen war. Im Anschluss fuhr die Gruppe auf wunderschönen Singletrails bergab zur „Engalm“, von dort aus durch den landschaftlich sehr reizvollen „Ahornboden“ zum folgenden Aufstieg auf die „Plumsjochhütte“. Die Fahrt dorthin war zwar teilweise sehr steil und mit grobem Schotter gespickt, aber der permanente Ausblick auf das herrliche Karwendelgebirge entschädigte für die Qualen der rund 600 hm., die bergauf gefahren werden mussten. Oben angekommen gab es die obligatorischen Getränke, die die leer gewordenen Energiespeicher wieder auffüllten. Eine abwechslungsreiche Abfahrt entlang eines ausgetrockneten Flussbettes brachte die Biker dann zum Achensee, wo 2 der Gruppe ein erfrischendes Bad in Fahrradklamotten nahm. Danach ging es auf Asphalt zum Ausgangspunkt zurück. An diesem Tag wurden 2.350 Höhenmeter absolviert, höchster Punkt war mit 1.980 Meter das „Lamsenjoch“. In insgesamt 5:30 Stunden Fahrtzeit wurden 66 km zurückgelegt.
Die Tour des 4 Tages sollte auf den höchsten Punkt überhaupt gehen, die Bergstation des „Fun-Jets“ auf 2.420 Meter Höhe. Sie begann in Fügen, von dort aus in das bekannte Skigebiet „Hochfügen“ auf 1.500 hm. Vo dort aus ging es über 900 Höhenmeter am Stück auf fstem Schotter zum höchsten Punkt des Tages, der „Fun-Jet-Bergstation“. Die folgende Abfahrt auf Forstwegen brachte die Biker zur „Kristallhütte“ in 2150 hm. Dort angekommen belohnte der grandiose Ausblick auf das Zillertal und die leckere Mittagsjause für die Srapazen des Tages. Nach einer temporeichen Abfahrt auf Asphalt ging es in einen anspruchsvollen Trail durch Wald, Wurzeln und Fels ab ins Tal auf 400 hm. Die Schlussetappe war, geführt durch den ortskundigen Guide, nur noch Formsache. An diesem Tag wurden in knapp 4 Stunden 48 km zurück gelegt, insgesamt standen 2.100 Höhenmeter zu Buche.
Am letzten Tag ging es noch einmal in einer Halbtagestour Richtung „Hornboden“. Über Hygna wurden die ersten 500 Höhenmeter auf Asphalt absolviert, danach gab es eine Zwischenrast auf 1.650 hm. auf der „Kohlgrubenalm“. Anschließend wurde der höchste Punkt des Tages, der „Hornboden“ in Angriff genommen. Nach kurzer Rast auf 1870 hm. ging es weiter zum „Kerschbaumer Sattel“. Der folgende Panoramaweg gab herrliche Ausblicke auf Reith im Alpbachtal her, was dann auch Endpunkt des Tages war, rechtzeitig, denn das Wetter schlug um und es begann heftig zu regnen.
Nach 5 Tagen Biken bei herrlichstem Wetter brachten es die Mountainbiker von Red Pulse auf insgesamt 10.000 Höhenmeter, die auf einer Gesamtstrecke von 246 km in rund 20 Stunden reiner Fahrtzeit bewältigt wurden.
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Noch ist es ein flacher Feldweg, aber das ändert sich schon bald...
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Olaf am Rande des Abgrunds
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Die etwas langsamere Art der Fortbewegung,
aber in den Alpen unumgänglich
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Endlose schmale Singletrails - Ein Bikertraum !
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Hier musst Du runter....!!!
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